Black Box. Ein Roboterkabinett

Die Black Box kann ausschließlich im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden.

Der Vitra Campus hat einen neuen Ausstellungsraum: In einem der Häuser am Südeingang wurde eine Black Box eingerichtet, in der die Sammlung internationaler Spielzeugroboter des Vitra Chairman Emeritus Rolf Fehlbaum zu sehen ist. Die Präsentation umfasst Roboter und Astronauten aus den Jahren 1937 bis 1968. Viele von ihnen erzählen vom Technikoptimismus der Zeit, als Roboter und Raumfahrt zum größten Teil noch Fiktion waren. Bei ausgewählten Exemplaren sind auch die Originalverpackungen zu sehen, die nicht weniger spektakulär als die Objekte selbst sind. Ein Teil der Roboter ist auf Bildschirmen in Bewegung zu sehen, andere sind auf Drehtellern in Szene gesetzt. Die Gestaltung versetzt den Besucher in eine minimalistische, dunkle Traumwelt. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Rolf Fehlbaums Sammlerfreund Fifo Stricker. Von Dieter Thiel stammt die Architektur der Black Box, die Szenografie wurde mit dem Designer Ronan Bouroullec entwickelt.

Die Black Box kann ausschließlich im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden. Anmeldung: info(at)design-museum.de, max. 10 Teilnehmer. Die Führungen finden an folgenden Tagen um 14 Uhr statt:

17.09., 15.10., 19.11., 17.12.2017, 21.01., 18.02., 18.03.2018

Preis: 7,00 €
Treffpunkt: Schaudepot

Modern Cragstan Robot, Yonezawa, Japan, 1964, 27 cm, aus der Sammlung Rolf Fehlbaum, Foto / Photo: Moritz Herzog
Smoking Robot, Yonezawa, Japan, 1963, 30 cm, aus der Sammlung Rolf Fehlbaum, Foto / Photo: Moritz Herzog
Mr. Atomic, Yonezawa, Japan, 1962, 23 cm, aus der Sammlung Rolf Fehlbaum, Foto / Photo: Moritz Herzog