Seit einem Großbrand 1981 geht das Unternehmen Vitra mit der eigenen Architektur bewusst um und beauftragte den
englischen Architekt Nicholas Grimshaw mit dem Wiederaufbau eines Gebäudes. Seine High-Tech-Architektur entsprach
der Vorstellung von Vitra als einem Unternehmen von technischer Qualität.
Nach Vollendung des ersten Baus erhielt er den Auftrag, einen Masterplan für das Vitra-Gelände zu entwickeln. Diese Idee
einer "Corporate-Identity-Architektur" wurde 1984 durch die Errichtung der Skulptur "Balancing Tools" von Claes Oldenburg
und Coosje van Bruggen in Frage gestellt. Sie war Auslöser für ein neues Architekturkonzept: Unterschiedliche, aber nicht
beliebige Architekturen sollten aufeinander treffen und diesen Ort durch Vitalität und Unverwechselbarkeit auszeichnen. So
beauftragte Vitra für jede Bauaufgabe einen anderen Architekten. So zum Beispiel auch Frank Gehry, der den expressiv geformten
Bau des Vitra Design Museums mit seinen Türmen, Rampen und Kuben entwarf, der am 3. November 1989 eingeweiht wurde.
Das Vitra Design Museum freut sich, Ihnen Architekturführungen zu den Gebäuden von Gehry, Citterio, Grimshaw, Ando, Hadid,
Siza und Herzog & de Meuron auf dem Vitra Campus anbieten zu können.
Mehr Information dazu finden Sie hier.