Bas Princen. Image and Architecture

Bas Princen. Image and Architecture

24.02.2018 – 05.08.2018

Gallery

Der niederländische Fotograf Bas Princen dokumentiert in seinen viel beachteten Bildern Architektur und urbane Landschaften. In seinen aktuellen Arbeiten gilt sein Interesse den Eigenheiten und Details gebauter Strukturen und der Tatsache, dass Bilder schon immer Teil von ihnen waren. Er experimentiert mit den Medien Fotografie und Architektur, indem er deren Eigenschaften überträgt: Die großformatigen Detailaufnahmen in der Ausstellung »Image and Architecture« repräsentieren Architektur und sind zugleich selbst architektonische Objekte. Die Motive reichen von Tapisserien aus der Renaissance über Stahlkonstruktionen des 19. Jahrhunderts bis hin zu Bauten Le Corbusiers. Durch eine spezielle Drucktechnik und Rahmung entwickeln die Bilder eine räumliche und materielle Präsenz, die weit über die klassische Vorstellung von fotografischen Bildern hinausreicht.

Bas Princen. Image and Architecture

Hans J. Wegner: Designing Danish Modern

Hans J. Wegner: Designing Danish Modern

02.03.2018 – 03.06.2018

Schaudepot

Als einer der wichtigsten Vertreter der dänischen Moderne ist Hans J. Wegner (1914–2007) bekannt für Möbelentwürfe, die rationalen Funktionalismus, poetische Formensprache und dänische Handwerkskunst meisterhaft vereinen. Indem er historische Möbeltypen neu interpretierte, schuf Wegner zahlreiche Klassiker des 20. Jahrhunderts, von denen sich viele in der Sammlung des Vitra Design Museums befinden. Eine Einzelausstellung im Schaudepot zeigt nun Objekte wie den Y-Stuhl (1950), den Pfauenstuhl (1948) und den als »The Chair« bekannten Runden Stuhl (1950). Filmmaterial und weitere Exponate geben einen ergänzenden Einblick in Wegners perfektionistische Auseinandersetzung noch mit den kleinsten Details des Möbelbaus – von kunstvollen Verbindungen bis hin zu den Eigenheiten verschiedener Holzarten–, die Wegners Möbel zu Kultobjekten des derzeit wieder so beliebten skandinavischen Designs machen.

Hans J. Wegner: Designing Danish Modern

Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute

Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute

17.03.2018 – 09.09.2018

Museum

Nachtclubs und Diskotheken sind Epizentren der Popkultur. Seit den 1960er Jahren versammelten sich hier Avantgarden, die gesellschaftliche Normen infrage stellten und andere Ebenen der Wirklichkeit erkundeten. Viele Clubs wurden so zu Gesamtkunstwerken, bei denen sich Innenarchitektur und Möbeldesign, Druckgrafik und Kunst, Licht und Musik, Mode und Performance auf einzigartige Weise verbanden. »Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute« ist die erste umfassende Ausstellung zur Design- und Kulturgeschichte des Nachtclubs. Die in der Ausstellung präsentierten Beispiele reichen von italienischen Clubs der 1960er Jahre, die von Vertretern des Radical Design geschaffen wurden, bis hin zum legendären Studio 54, in dem Andy Warhol Stammgast war – vom Palladium in New York, das von Arata Isozaki entworfen wurde, bis hin zu den Konzepten von OMA für ein neues Ministry of Sound in London. Neben Filmen und historischen Aufnahmen, Postern und Mode umfasst die Ausstellung Musik, Licht- und Rauminstallationen, die den Besucher auf eine faszinierende Reise durch Subkulturen und Glitzerwelten führen – auf der Suche nach der Nacht, die niemals endet.

Eröffnung: 16.03.2018, 18 Uhr

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Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute

Schaudepot: Die Sammlung des Vitra Design Museums

Schaudepot: Die Sammlung des Vitra Design Museums

Willkommen in der Geschichte des Möbeldesigns! Die Sammlung des Vitra Design Museums zählt zu den wichtigsten Designsammlungen weltweit. Sie umfasst etwa 20.000 Objekte, darunter 7000 Möbel, über 1.000 Leuchten sowie Archive und Nachlässe von Designern wie Charles und Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Im Vitra Schaudepot erhält die Öffentlichkeit Einblick in diese einzigartigen Bestände. In der Haupthalle im Erdgeschoss werden über 400 Schlüsselstücke des Möbeldesigns von 1800 bis heute gezeigt. Kleinere Wechselausstellungen präsentieren sammlungsbezogene Themen. Ausführliche Informationen zu den gezeigten Stücken finden Sie im digitalen Katalog. Das Untergeschoss bietet Einblicke in ausgewählte Sammlungsschwerpunkte wie etwa den Nachlass von Charles und Ray Eames. Dort befindet sich auch das Schaudepot Lab, in dem Sie mehr über Materialien, Prozesse und Prototypen erfahren. Als »gläsernes Designmuseum« vermittelt das Schaudepot einen umfangreichen Einblick in die Geschichte des modernen Möbels. Mehr

Schaudepot: Die Sammlung des Vitra Design Museums

Black Box. Ein Roboterkabinett

Black Box. Ein Roboterkabinett

Die Black Box kann ausschließlich im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden. Anmeldung: info(at)design-museum.de, max. 10 Teilnehmer.

Der Vitra Campus hat einen außergewöhnlichen Ausstellungsraum: In einem der Häuser am Südeingang wurde eine Black Box eingerichtet, in der die Sammlung internationaler Spielzeugroboter des Vitra Chairman Emeritus Rolf Fehlbaum zu sehen ist. Die Präsentation umfasst Roboter und Astronauten aus den Jahren 1937 bis 1968. Viele von ihnen erzählen vom Technikoptimismus der Zeit, als Roboter und Raumfahrt zum größten Teil noch Fiktion waren. Bei ausgewählten Exemplaren sind auch die Originalverpackungen zu sehen, die nicht weniger spektakulär als die Objekte selbst sind. Ein Teil der Roboter ist auf Bildschirmen in Bewegung zu sehen, andere sind auf Drehtellern in Szene gesetzt. Die Gestaltung versetzt den Besucher in eine minimalistische, dunkle Traumwelt. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Rolf Fehlbaums Sammlerfreund Fifo Stricker. Von Dieter Thiel stammt die Architektur der Black Box, die Szenografie wurde mit dem Designer Ronan Bouroullec entwickelt. Die Black Box kann ausschließlich im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden. Mehr

Black Box. Ein Roboterkabinett