Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine

Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine

24.09.2022 – 05.03.2023

Vitra Design Museum 

Science-Fiction wird Realität: Seit einigen Jahren hält die Robotik Einzug in unser Leben. Die Beispiele reichen von Transportdrohnen oder Pflege-Robotern bis hin zu Internet-Bots, die Informationen steuern, aber auch manipulieren können. »Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine« war 2017 die erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Vitra Design Museums und kommt zum Abschluss ihrer weltweiten Tournee noch einmal zurück nach Weil am Rhein. Dafür wird sie um wichtige Entwicklungen in Robotik und Digitalisierung der letzten Jahre ergänzt, denn der Robotik-Boom ist ungebrochen. Zugleich haben die letzten Jahre gezeigt, wie stark öffentliche Debatten und sogar Wahlen heute durch Algorithmen und künstliche Intelligenz gesteuert werden können und welche Risiken sich daraus ergeben. Neben Robotern aus dem Wohnbereich, der Industrie oder der Medizin präsentiert die Ausstellung Medieninstallationen, Computerspiele und Beispiele aus Film und Literatur. Sie zeigt, wie der Robotik-Boom unser Leben verändert – und wie Design die Robotik verändert.

Eine Ausstellung des Vitra Design Museums, des MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien und des Design Museum Gent

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Abb.: »Robot Morph«, 2016 © Christoph Niemann

Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine

Colour Rush! Eine Installation von Sabine Marcelis

Colour Rush! Eine Installation von Sabine Marcelis

14.05.2022 – 14.05.2023

Vitra Schaudepot

Das Vitra Schaudepot, in dem die Sammlung des Vitra Design Museums präsentiert wird, erhält jedes Jahr ein neues Gesicht. Von Mai 2022 bis Mai 2023 wird sich die Sammlungspräsentation ganz dem Thema Farbe widmen. Dafür hat das Vitra Design Museum die niederländische Designerin Sabine Marcelis eingeladen, die das Schaudepot mit einer ebenso einfachen wie beeindruckenden Geste umgestaltet: Sie hat die rund 400 gezeigten Sammlungsobjekte nach Farbe arrangiert. Dies ermöglicht einen völlig neuen Blick auf die Sammlung, der faszinierende Querverweise über Epochen und Stile erlaubt und gleichzeitig ein monumentales Farberlebnis schafft. Ergänzt wird die Präsentation um historische und zeitgenössische Objekte und Dokumente aus dem Archiv des Museums, die zeigen, wie sich DesignerInnen unterschiedlichster Epochen mit dem Thema Farbe auseinandergesetzt haben.

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Foto: Bettina Matthiessen

Colour Rush! Eine Installation von Sabine Marcelis

The ECAL Manual of Style: How to best teach design today?

The ECAL Manual of Style: How to best teach design today?

15.10.2022 – 16.04.2023

Vitra Design Museum Gallery

»Wie lehrt man heute am besten Design?« – Mit dieser Frage wandte sich die ECAL /Hochschule für Gestaltung und Kunst Lausanne an renommierte DesignerInnen und KritikerInnen. Die Antworten veranschaulichen den einzigartigen Lehransatz einer der führenden Designinstitutionen der Schweiz – ein Ansatz, der einen individuellen Stil nicht nur fördert, sondern auch rigoros in eine kohärente Form bringt. Gemeinsam mit dem Designer und Autor Jonathan Olivares kuratierte ECAL-Direktor Alexis Georgacopoulos diese Ausstellung einzigartiger Projekte von Studierenden und ihren TutorInnen. Die Ergebnisse werden auch in einer Publikation vorgestellt.

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Abb.: © ECAL/Santiago Martinez

 

The ECAL Manual of Style: How to best teach design today?

Barragán Gallery

Barragán Gallery

Vitra Schaudepot

Luis Barragán (1902–1988) gilt als bedeutendster mexikanischer Architekt des  20. Jahrhunderts. Seit 1996 befindet sich der berufliche Nachlass des Architekten im Besitz der Barragan Foundation in Birsfelden bei Basel, in der Schweiz. In den letzten 20 Jahren wurden die Archivbestände dort von einem kleinen Team unter der Leitung von Federica Zanco systematisch erfasst und wissenschaftlich aufgearbeitet. Im Rahmen einer neuen Partnerschaft zwischen der Barragan Foundation und dem Vitra Design Museum wurde das Barragán-Archiv nun in das Vitra Design Museum überführt. Das Barragán-Archiv ist nun in Räumlichkeiten in unmittelbarer Nachbarschaft zum Vitra Schaudepot untergebracht. Diese umfassen einen gesicherten Archivraum, einen Study Room für Forschende und einen Ausstellungsraum, die Barragán Gallery. Die Präsentation in der Gallery zeigt eine Auswahl von Plänen, Fotografien und anderen Dokumenten aus dem Barragán Archiv sowie biografische Informationen und eine illustrierte Zeittafel zur modernen Architektur in Mexiko. Dadurch werden Einblicke in das Leben und Werk von Luis Barragán in einem größeren Kontext vermittelt.

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Abb.: Die Dachterrasse des Wohnhauses von Luis Barragán an der Calle Francisco Ramírez 14 (Mexiko-Stadt, 1948), fotografiert von Armando Salas Portugal, 1960er Jahre. © Barragan Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Barragán Gallery

Wunderkammer

Wunderkammer

Die Wunderkammer kann ausschließlich im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden. Anmeldung hier.

Die »Wunderkammer« auf dem Vitra Campus zeigt eine Inszenierung von mehr als 1.000 meist beweglichen Objekten aus der Sammlung von Rolf Fehlbaum, Vitra Chairman Emeritus. Darunter befinden sich Roboter,  Weltraumspielzeug, Comicfiguren, Folk Art und Werbung, erschaffen von meist anonymen GestalterInnen. Die Mehrzahl der Objekte entstand in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, einer Epoche, die durch Optimismus und  Zukunftsglauben geprägt war. Sie alle haben ihren Ursprung in der Populärkultur, einer Welt, die bis heute Millionen Kinder und Erwachsene fasziniert.

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Abb.: Objekte aus der Sammlung Rolf Fehlbaum in der Wunderkammer,
Foto: Bettina Matthiessen

 

Wunderkammer