Ron Arad: Yes to the Uncommon!

Ron Arad: Yes to the Uncommon!

08.06.2018 – 14.10.2018

Vitra Schaudepot

Von Ready-made-Sesseln aus alten Autositzen bis hin zu innovativen Karbonfasermöbeln: Die Arbeiten von Ron Arad überschreiten stets die Grenzen des Konventionellen. Die Ausstellung bietet mit einer Auswahl spektakulärer Objekte aus der Sammlung einen Überblick über sein breitgefächertes Werk. Aus seinem ersten Studio sind frühe Metallmöbel wie der Rover Chair oder der Sessel Big Easy zu sehen, dazu gesellen sich neuere Modelle, bei denen Arads experimenteller Ansatz in die Serie übertragen ist. Die Ausstellung zeigt die ungezügelte Energie seiner Entwürfe und offenbart zugleich überraschend funktionale Details – eine Kombination, die Arad zu einem der wichtigsten Designer der letzten Jahrzehnte macht.

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Ron Arad: Yes to the Uncommon!

Bas Princen. Image and Architecture

Bas Princen. Image and Architecture

24.02.2018 – 05.08.2018

Vitra Design Museum Gallery

Der niederländische Fotograf Bas Princen dokumentiert in seinen viel beachteten Bildern Architektur und urbane Landschaften. In seinen aktuellen Arbeiten gilt sein Interesse den Eigenheiten und Details gebauter Strukturen und der Tatsache, dass Bilder schon immer Teil von ihnen waren. Er experimentiert mit den Medien Fotografie und Architektur, indem er deren Eigenschaften überträgt: Die großformatigen Detailaufnahmen in der Ausstellung »Image and Architecture« repräsentieren Architektur und sind zugleich selbst architektonische Objekte. Die Motive reichen von Tapisserien aus der Renaissance über Stahlkonstruktionen des 19. Jahrhunderts bis hin zu Bauten Le Corbusiers. Durch eine spezielle Drucktechnik und Rahmung entwickeln die Bilder eine räumliche und materielle Präsenz, die weit über die klassische Vorstellung von fotografischen Bildern hinausreicht.

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Bas Princen. Image and Architecture

Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute

Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute

17.03.2018 – 09.09.2018

Museum

Nachtclubs und Diskotheken sind Epizentren der Popkultur. Seit den 1960er Jahren versammelten sich hier Avantgarden, die gesellschaftliche Normen infrage stellten und andere Ebenen der Wirklichkeit erkundeten. Viele Clubs wurden so zu Gesamtkunstwerken, bei denen sich Innenarchitektur und Möbeldesign, Druckgrafik und Kunst, Licht und Musik, Mode und Performance auf einzigartige Weise verbanden. »Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute« ist die erste umfassende Ausstellung zur Design- und Kulturgeschichte des Nachtclubs. Die in der Ausstellung präsentierten Beispiele reichen von italienischen Clubs der 1960er Jahre, die von Vertretern des Radical Design geschaffen wurden, bis hin zum legendären Studio 54, in dem Andy Warhol Stammgast war – vom Palladium in New York, das von Arata Isozaki entworfen wurde, bis hin zu den Konzepten von OMA für ein neues Ministry of Sound in London. Neben Filmen und historischen Aufnahmen, Postern und Mode umfasst die Ausstellung Musik, Licht- und Rauminstallationen, die den Besucher auf eine faszinierende Reise durch Subkulturen und Glitzerwelten führen – auf der Suche nach der Nacht, die niemals endet.

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Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute

Vitra Schaudepot: Die Sammlung des Vitra Design Museums

Vitra Schaudepot: Die Sammlung des Vitra Design Museums

 

Im Vitra Schaudepot von Herzog & de Meuron präsentiert das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner umfangreichen Sammlung und schafft damit eine der weltweit größten Dauerausstellungen und Forschungsstätten zum modernen Möbeldesign. Die Sammlung des Vitra Design Museums umfasst circa 20.000 Objekte, darunter etwa 7.000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie die Sammlung des Eames Office, oder die Nachlässe von Verner Panton und Alexander Girard. Das Vitra Schaudepot entstand mit dem Ziel, die stetig wachsende Sammlung öffentlich zugänglich zu machen, denn obschon das Hauptgebäude des Museums von Frank Gehry 1989 ursprünglich als Sammlungsbau konzipiert war, präsentiert das Museum darin heute große Wechselausstellungen. Mit dem Bau des Schaudepots wird die Sammlung dauerhaft gezeigt und zugleich ein vielfältiges Bildungsprogramm vermittelt.

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Vitra Schaudepot: Die Sammlung des Vitra Design Museums

Black Box. Ein Roboterkabinett

Black Box. Ein Roboterkabinett

Die Black Box kann ausschließlich im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden. Anmeldung: info(at)design-museum.de, max. 10 Teilnehmer.

Der Vitra Campus hat einen außergewöhnlichen Ausstellungsraum: In einem der Häuser am Südeingang wurde eine Black Box eingerichtet, in der die Sammlung internationaler Spielzeugroboter des Vitra Chairman Emeritus Rolf Fehlbaum zu sehen ist. Die Präsentation umfasst Roboter und Astronauten aus den Jahren 1937 bis 1968. Viele von ihnen erzählen vom Technikoptimismus der Zeit, als Roboter und Raumfahrt zum größten Teil noch Fiktion waren. Bei ausgewählten Exemplaren sind auch die Originalverpackungen zu sehen, die nicht weniger spektakulär als die Objekte selbst sind. Ein Teil der Roboter ist auf Bildschirmen in Bewegung zu sehen, andere sind auf Drehtellern in Szene gesetzt. Die Gestaltung versetzt den Besucher in eine minimalistische, dunkle Traumwelt. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Rolf Fehlbaums Sammlerfreund Fifo Stricker. Von Dieter Thiel stammt die Architektur der Black Box, die Szenografie wurde mit dem Designer Ronan Bouroullec entwickelt. Die Black Box kann ausschließlich im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden.

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