Lake Verea: Paparazza Moderna

Lake Verea: Paparazza Moderna

02.02.2019 – 07.07.2019

Vitra Design Museum Gallery

Die mexikanischen Künstlerinnen Francisca Rivero-Lake und Carla Verea porträtieren vergessene oder versteckte Einfamilienhäuser der großen Architekten der Moderne. Dabei nähern sie sich diesen Gebäuden wie Paparazzi - unangemeldet und spontan - mit dem Ziel, sie ungeschönt und ganz privat einzufangen. Die auf den rasanten, manchmal rastlosen Reisen von Lake Verea entstandenen Fotografien zeigen Bauten der Exilanten Walter Gropius und Marcel Breuer in Lincoln, Massachusetts, oder von Richard Neutra und R. M. Schindler in Los Angeles. Die Ausstellung zeigt nicht nur Architektur, sondern erzählt auf lebendige und poetische Weise auch vom Privatleben ihrer Erbauer.

Eröffnung: 1. Februar 2019, 18 Uhr

Abbildung:
Lake Verea fotografieren das Guy C. Wilson House (1939) von R.M. Schindler, Silverlake, Kalifornien, 2013 (Detail)
© Lake Verea

Lake Verea: 
Paparazza Moderna

Anton Lorenz: Von der Avantgarde zur Industrie

Anton Lorenz: Von der Avantgarde zur Industrie

22.02.2019 – 19.05.2019

Vitra Schaudepot

Zum 100. Geburtstag des Bauhauses widmet sich das Vitra Design Museum dem Unternehmer und Designer Anton Lorenz. 1925 wurde von Marcel Breuer am Bauhaus erstmals Stahlrohr als Möbelmaterial verwendet - ein Schritt, der modernes Wohnen revolutionieren sollte. Anton Lorenz erkannte als einer der Ersten das Potenzial der neuen Möbel und agierte mit Patenten und Unternehmensgründungen so geschickt, dass er bald als Schlüsselfigur für den Erfolg des Stahlrohrmöbels galt. Erstmals präsentiert die Ausstellung wichtige Dokumente aus seinem Nachlass, kombiniert mit Stahlrohrmöbeln von Marcel Breuer, Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier und anderen - ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Avantgarde.

Eröffnung: 21. Februar 2019, 18:30 Uhr 

Abbildung:
Katalog DESTA Stahlmöbel, 1931 (Detail)
© Vitra Design Museum, Nachlass Anton Lorenz (Grafik: Otto Rittweger)

Anton Lorenz:
Von der Avantgarde zur Industrie

Balkrishna Doshi. Architektur für den Menschen

Balkrishna Doshi. Architektur für den Menschen

30.03.2019 – 08.09.2019

Vitra Design Museum

Mit der Ausstellung »Balkrishna Doshi. Architektur für den Menschen« präsentiert das Vitra Design Museum die erste Retrospektive über das Gesamtwerk von Balkrishna Doshi (*1927 in Pune, Indien) außerhalb Asiens. Der Architekt und Stadtplaner, der 2018 als erster Inder mit dem renommierten Pritzker-Preis geehrt wurde, gilt als der wichtigste Pionier moderner Architektur auf dem Subkontinent. In den letzten 60 Jahren hat Doshi fast 100 Projekte realisiert, darunter Schlüsselwerke wie das »Indian Institute of Management« (1977–1992), sein eigenes Architekturbüro »Sangath« (1980) und die Wohnsiedlung »Aranya« für Menschen mit geringem Einkommen (1989). Inspiriert von Vorbildern wie Le Corbusier und Louis Kahn, übernahm Doshi Elemente der modernen Architektur, brachte sie jedoch mit den lokalen Traditionen und dem kulturellen Kontext Indiens in Einklang. Die Ausstellung zeigt Doshis Hauptwerke aus der Zeit von 1958 bis 2014, wobei das Spektrum von Stadtplanungen bis hin zu großen öffentlichen Bauten, von Privathäusern bis hin zu Wohninterieurs reicht. Neben einer Fülle von Originalzeichnungen, Modellen und Kunstwerken werden Fotos, Filme und mehrere begehbare Rauminstallationen gezeigt. Eine umfassende Zeitleiste vermittelt einen Überblick über Doshis Laufbahn von 1947 bis heute, wobei seine enge Beziehung zu anderen einflussreichen Architekten und Visionären wie Le Corbusier oder Christopher Alexander deutlich wird.

Eröffnung: 29. März 2019, 18 Uhr

Mehr

Abbildung:
Balkrishna Doshi, Architekturstudio »Sangath«, Ahmedabad, 1980
© Iwan Baan 2018

Balkrishna Doshi.
Architektur für den Menschen

Objekte der Begierde. Surrealismus und Design 1924 – heute

Objekte der Begierde. Surrealismus und Design 1924 – heute

28.09.2019 – 19.01.2020

Vitra Design Museum

Der Surrealismus war eine der einflussreichsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. In den Werken von Surrealisten wie Salvador Dalí, René Magritte, Meret Oppenheim oder Man Ray finden sich etliche Bezüge zu Designobjekten, und seit den 1930er Jahren beeinflusste auch der Surrealismus das Design – von Möbeln und Interieurs über Mode und Film bis hin zum Grafikdesign. Im Herbst 2019 widmet das Vitra Design Museum dem Dialog zwischen Surrealismus und Design zum ersten Mal eine große Ausstellung. Dabei werden die Werke surrealistischer Künstler Designobjekten der vergangenen 100 Jahre gegenübergestellt, sodass faszinierende Parallelen und Einflüsse sichtbar werden. Mit Werken u.a. von Gae Aulenti, Björk, Achille Castiglioni, Giorgio de Chirico, Le Corbusier, Salvador Dalí, Marcel Duchamp, Ray Eames, Front Design, Frederick Kiesler, Shiro Kuramata, René Magritte, Carlo Mollino, Isamu Noguchi, Meret Oppenheim, Man Ray, Ettore Sottsass und Jerszy Seymour.

Eröffnung: 27. September 2019, 18 Uhr

Abbildung:
Studio65, Sofa »Marilyn« (Bocca), 1970, (Gufram)
© Vitra Design Museum, Foto: Jürgen HANS, objektfotograf.ch

Objekte der Begierde. Surrealismus und Design 1924 – heute