Alexandra Daisy Ginsberg: Better Nature

Alexandra Daisy Ginsberg: Better Nature

20.07.2019 – 24.11.2019

Vitra Design Museum Gallery

Die britische Künstlerin Alexandra Daisy Ginsberg (*1982, London) beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Natur und Mensch und untersucht, wie sich dieses durch den Fortschritt von Design und Technologie verändert. Basierend auf ihren Forschungsarbeiten entwickelt sie suggestive Kunstwerke, die bedrohlich und poetisch zugleich wirken. Eine Auswahl davon zeigt die Gallery des Vitra Design Museums vom 20. Juli bis 24. November 2019 in einer Einzelausstellung und verfolgt den Weg der Künstlerin und kritischen Designerin. Die ausgebildete Architektin und Interaktionsdesignerin interessiert sie sich besonders für die »Synthetische Biologie«, eine aufkommende Technowissenschaft, die sich mit dem Design lebender Materie beschäftigt. In diesem Zusammenhang ist Ginsberg schon lange von der Prämisse fasziniert, die allem Design zugrunde liegt: dem Bedürfnis nach »Verbesserung«. Aber was genau bedeutet »besser«? Besser für wen? Und wer entscheidet, was besser ist? Diese Fragen sind besonders in Zeiten von radikalem technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt entscheidend und stellen die Grundlage für »Better Nature« dar.    

Eröffnung: 19. Juli 2019, 18 Uhr

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Abbildung:
Alexandra Daisy Ginsberg in Zusammenarbeit mit Christina Agapakis von Ginkgo Bioworks, Inc. und Sissel Tolaas, Resurrecting the Sublime (digitale Rekonstruktion einer ausgestorbenen Landschaft), 2019
© Alexandra Daisy Ginsberg

Alexandra Daisy Ginsberg: Better Nature

Objekte der Begierde. Surrealismus und Design 1924 – heute

Objekte der Begierde. Surrealismus und Design 1924 – heute

28.09.2019 – 19.01.2020

Vitra Design Museum

Der Surrealismus war eine der einflussreichsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. In den Werken von Surrealisten wie Salvador Dalí, René Magritte, Meret Oppenheim oder Man Ray finden sich etliche Bezüge zu Designobjekten, und seit den 1930er Jahren beeinflusste auch der Surrealismus das Design – von Möbeln und Interieurs über Mode und Film bis hin zum Grafikdesign. Im Herbst 2019 widmet das Vitra Design Museum dem Dialog zwischen Surrealismus und Design zum ersten Mal eine große Ausstellung. Dabei werden die Werke surrealistischer Künstler Designobjekten der vergangenen 100 Jahre gegenübergestellt, sodass faszinierende Parallelen und Einflüsse sichtbar werden. Mit Werken u.a. von Gae Aulenti, Björk, Achille Castiglioni, Giorgio de Chirico, Le Corbusier, Salvador Dalí, Marcel Duchamp, Ray Eames, Front Design, Friedrich Kiesler, Shiro Kuramata, René Magritte, Carlo Mollino, Isamu Noguchi, Meret Oppenheim, Man Ray, Ettore Sottsass und Jerszy Seymour.

Eröffnung: 27. September 2019, 18 Uhr

Abbildung:
Studio65, Sofa »Marilyn« (Bocca), 1970, (Gufram)
© Vitra Design Museum, Foto: Jürgen HANS, objektfotograf.ch

Objekte der Begierde. Surrealismus und Design 1924 – heute

After the Wall. Design seit 1989

After the Wall. Design seit 1989

25.10.2019 – 08.03.2020

Vitra Schaudepot

Das Vitra Design Museum wurde am 3. November 1989 eröffnet, nur wenige Tage vor dem Fall der Berliner Mauer. Dreißig Jahre danach präsentiert das Vitra Schaudepot in der Ausstellung »After the Wall. Design seit 1989« nun die Entwicklung des Designs in den vergangenen drei Jahrzehnten und nimmt dabei besonders den Einfluss des kulturellen, politischen und technologischen Wandels in den Blick. Neben einer Auswahl ikonischer Designobjekte umfasst die Schau Möbelentwürfe führender Designer wie Philippe Starck, Hella Jongerius oder Konstantin Grcic. Diese Übersicht über die jüngste Designgeschichte ergänzen Einblicke in die Zukunft des Designs.

Abbildung:
Marcel Wanders, Knotted Chair, 1995/96
© Vitra Design Museum, Foto: Jürgen HANS, objektfotograf.ch

 

 

After the Wall. Design seit 1989