Geoffrey Bawa. Architektur für die Sinne
Geoffrey Bawa. Architektur für die Sinne
26.09.2026 – 28.02.2027
Eine Ausstellung des Vitra Design Museums, der Wüstenrot Stiftung und M+, in Zusammenarbeit mit dem Geoffrey Bawa Trust.
Mit einer über fünfzig Jahre währenden Schaffenszeit und mehr als 200 realisierten Projekten zählt Geoffrey Bawa (1919–2003) zu den einflussreichsten Architekten Asiens des 20. Jahrhunderts. Sein Werk verbindet die Prinzipien des Modernismus auf einzigartige Weise mit regionalen und traditionellen Elementen und entwickelt so eine unverwechselbare Architektursprache, die sensibel auf den Ort, lokale Materialien und kulturelle Identitäten reagiert. Bawas Oeuvre prägte die Architektur des postkolonialen Sri Lanka nachhaltig und umfasst Hotels, Privathäuser, Schulen, Universitäten, Fabriken, Bürogebäude sowie das Parlamentsgebäude des Landes. Heute wird sein Ansatz weltweit neu entdeckt und dient als inspirierendes Vorbild für sozial und ökologisch nachhaltiges Bauen.
Im Herbst 2026 präsentieren das Vitra Design Museum und M+ Hongkong in Zusammenarbeit mit dem Geoffrey Bawa Trust die erste umfassende Retrospektive zu Bawa seit zwei Jahrzehnten. Die Ausstellung beleuchtet zentrale Leitmotive seines Schaffens – von interdisziplinärer Zusammenarbeit sowie ökologischem, sozialem und kulturellem Engagement bis hin zu gestalterischen Formensprache, die seine Architektur unverwechselbar prägt. Eine außergewöhnlich umfangreiche Auswahl an Zeichnungen, Modellen, Möbeln, Fotografien und Filmen macht die sinnliche Atmosphäre von Bawas Vermächtnis spürbar und betont seine zeitlose Relevanz.
Abb.: Geoffrey Bawa Kandalama Hotel, 1991-94 Dambulla, Sri Lanka © Iwan Baan, 2026

Schlaf. Ein paralleles Universum
Schlaf. Ein paralleles Universum
20.03.2027 – 05.09.2027
Eine Ausstellung des Vitra Design Museums und des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona.
Im Frühjahr 2027 widmet sich das Vitra Design Museum dem ebenso zeitlosen wie hochaktuellen Thema des menschlichen Schlafs. Ausgehend von der Frage, wie Schlaf kulturell, gestalterisch, ökonomisch und technisch geprägt ist, untersucht die Ausstellung seine Rolle in modernen Gesellschaften: Wie haben künstliche Beleuchtung und moderne Arbeitswelten unsere Schlafgewohnheiten verändert? Welche Auswirkungen haben Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit heute? Wie kann Design zu gutem Schlaf beitragen?
Im Fokus stehen der Wandel menschlicher Biorhythmen, die Entwicklung von Betten und Schlafumgebungen sowie kulturelle Vorstellungen von Körper, Intimität und Traum. Zugleich beleuchtet die Schau soziopolitische Bedingungen, die unseren Zugang zu Schlaf beeinflussen und verknüpft Werke aus Design, Kunst, Architektur, Literatur und Film mit Erkenntnissen aus der Schlafforschung. Ein faszinierender Blick auf jenes Lebensdrittel, das wir schlafend verbringen – das uns jedoch noch immer weitgehend unbekannt ist
Abb.: Hella Jongerius, Bed in Business, 2001
