Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft

Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft

03.06.2017 – 10.09.2017

Museum

Wohnraum ist eine knappe Ressource – das wird in den letzten Jahren immer deutlicher. Die Immobilienpreise in den Metropolen steigen, klassische Konzepte des Wohnungsbaus können dem Bedarf nicht mehr gerecht werden. Diese Herausforderungen haben eine stille Revolution in der zeitgenössischen Architektur ausgelöst: das Bauen und Wohnen im Kollektiv. »Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft« ist die erste Ausstellung, die dieses Thema umfassend beleuchtet und räumlich erfahrbar macht. Anhand von Modellen, Filmen und Wohnungen im Maßstab 1:1 präsentiert sie eine Vielzahl von Beispielen aus Europa, Asien und den USA. Historische Vorläufer veranschaulichen zugleich die Geschichte der gemeinschaftlichen Architektur – von den Reformideen des 19. Jahrhunderts bis hin zur Hippie- und Hausbesetzerszene, die mit dem Slogan »Make love, not lofts« antrat. Mehr

Eine Ausstellung des Vitra Design Museums, kuratiert von Ilka und Andreas Ruby sowie EM2N.

Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft

Black Box. Ein Roboterkabinett

Black Box. Ein Roboterkabinett

Die Black Box kann ausschließlich im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden. Anmeldung: info(at)design-museum.de, max. 10 Teilnehmer.

Der Vitra Campus hat einen neuen Ausstellungsraum: In einem der Häuser am Südeingang wurde eine Black Box eingerichtet, in der die Sammlung internationaler Spielzeugroboter des Vitra Chairman Emeritus Rolf Fehlbaum zu sehen ist. Die Präsentation umfasst Roboter und Astronauten aus den Jahren 1937 bis 1968. Viele von ihnen erzählen vom Technikoptimismus der Zeit, als Roboter und Raumfahrt zum größten Teil noch Fiktion waren. Bei ausgewählten Exemplaren sind auch die Originalverpackungen zu sehen, die nicht weniger spektakulär als die Objekte selbst sind. Ein Teil der Roboter ist auf Bildschirmen in Bewegung zu sehen, andere sind auf Drehtellern in Szene gesetzt. Die Gestaltung versetzt den Besucher in eine minimalistische, dunkle Traumwelt. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Rolf Fehlbaums Sammlerfreund Fifo Stricker. Von Dieter Thiel stammt die Architektur der Black Box, die Szenografie wurde mit dem Designer Ronan Bouroullec entwickelt. Die Black Box kann ausschließlich im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden. Mehr

Black Box. Ein Roboterkabinett

Monobloc – Ein Stuhl für die Welt

Monobloc – Ein Stuhl für die Welt

17.03.2017 – 09.07.2017

Schaudepot

Er ist das am weitesten verbreitete Möbel der Welt: der weiße Kunststoffstuhl. Als Inbegriff der Massenware ist er überall dort zu finden, wo eine schlichte, billige Sitzgelegenheit gebraucht wird, ob in europäischen Vorgärten, afrikanischen Cafés oder asiatischen Straßenrestaurants. Die Ausstellung »Monobloc – Ein Stuhl für die Welt« vom 17. März bis 9. Juli erzählt die Geschichte dieses omnipräsenten und doch wenig erforschten Alltagsobjekts. Anhand von 20 Objekten untersucht sie die Entwicklung und die Symbolik eines Stuhls, der unsere Welt geprägt hat. »Monobloc« ist die dritte Ausstellung im Vitra Schaudepot, das 2016 neu eröffnet und von den Basler Architekten Herzog & de Meuron entworfen wurde. Mehr

Monobloc – Ein Stuhl für die Welt

Elytra Filament Pavilion

Elytra Filament Pavilion

10.02.2017 – 10.09.2017

Mit der Ausstellung »Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine« präsentiert das Vitra Design Museum eine große Überblicksausstellung zum derzeitigen Boom der Robotik. Sie zeigt verschiedene Formen der Robotik und weitet zugleich unseren Blick für die damit verbundenen ethischen, sozialen und politischen Fragen. Im Außenbereich des Museums setzt der »Elytra Filament Pavilion« die Ausstellung fort. Die bionische Dachkonstruktion ist ein eindrückliches Beispiel für den wachsenden Einfluss von Robotik auf die Architektur. Seine einzelnen Module wurden von einem Algorithmus definiert und mithilfe eines Industrieroboters produziert. Umgesetzt wurde das Projekt von einem Team der Universität Stuttgart. Nachdem der Pavillon am Victoria & Albert Museum in London zum ersten Mal gezeigt wurde, ist er nun auf dem Vitra Campus zu sehen. Mehr 

 

 

Elytra Filament Pavilion

Mudun مدن Urban Cultures in Transit

Mudun مدن Urban Cultures in Transit

13.05.2017 – 20.08.2017

Gallery

Ankara, Bagdad, Teheran oder Tangier sind die pulsierenden Metropolen der MENA-Region (Middle East and North Africa). Sie haben ein innovatives kulturelles Leben — ungeachtet der politischen Schlagzeilen. Die Ausstellung »Mudun مدن Urban Cultures in Transit« zeigt diese Metropolen aus einer Mikroperspektive: Sie erzählt von der Architektur, von Stadtquartieren und den Protagonisten, die sie prägen. Anhand von zeitgenössischen Fotografien, Modellen und Texten stellt sie Dynamik und Atmosphäre einzelner Orte und das Verhältnis der Menschen zu ihrer räumlichen Umgebung dar. Das Projekt ist eine Kooperation des Vitra Design Museums mit den Herausgebern des Magazins Brownbook aus Dubai. Mehr

Eröffnung: 12.05.2017, 18 Uhr

Mudun مدن Urban Cultures in Transit

Project Vitra – Design, Architecture, Communications (1950–2017)

Project Vitra – Design, Architecture, Communications (1950–2017)

25.03.2017 – 03.09.2017

Fire Station

Am 24. März 2017 eröffnet »Project Vitra – Design, Architecture, Communications (1950-2017)« im Feuerwehrhaus auf dem Vitra Campus. Die Ausstellung bietet einen Überblick über die Vielfalt der kulturellen und kommerziellen Aktivitäten von Vitra und gibt Einblicke in die Geschichte des Unternehmens. Es handelt sich um die erweiterte Version einer Ausstellung, die 2014 im Museum of Art in Philadelphia (USA) gezeigt wurde. Die Ausstellung »Project Vitra« kombiniert verschiedenen Medien und visualisiert so den Projektcharakter des Unternehmens auch in ihrem Aufbau: als eine erlebbare Collage aus Produkten und Objekten, historischem Material, Fotografien, Zeichnungen, Grafiken, Filmen und Modellen. Mehr

Project Vitra – Design, Architecture, Communications (1950–2017)

24 STOPS. Rehberger-Weg

24 STOPS. Rehberger-Weg

Der Rehberger-Weg verknüpft über eine Länge von rund fünf  Kilometern zwei Länder, zwei Gemeinden, zwei Kulturinstitutionen – und unzählige Geschichten. Er verläuft zwischen Weil am Rhein und Riehen, zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus. Geleitet von »24 Stops«, 24 Wegmarken des Künstlers Tobias Rehberger, lässt sich eine einzigartig vielfältige Natur- und Kulturlandschaft erkunden. So gibt der Rehberger-Weg mit seinen Wegmarken den Anlass, die Geschichte und Geschichten der Umgebung und seiner Menschen kennen zu lernen und neu zu erzählen, und lädt zu einem Ausflug in die Natur ein. 

NEU «24 Stops» Shuttle-Service zwischen dem Vitra Campus und der Fondation Beyeler ab dem 19.11. täglich um 11 & 15 Uhr.

Abfahrtsort auf dem Vitra Campus: «Glocke» von Tobias Rehberger. 6 Euro pro Person, für Kinder kostenfrei, Bezahlung (bar/EC-/Kreditkarte) im «24 Stops» Shuttle. Keine Mindestanzahl an Mitfahrenden.

Weitere Informationen

24 STOPS. Rehberger-Weg