Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine

Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine

11.02.2017 – 14.05.2017

Museum

Aus Science-Fiction wird Realität: Seit einigen Jahren hält die Robotik Einzug in unser Leben. Die Beispiele dafür reichen von Transportdrohnen und intelligenten Sensoren bis zur Debatte über Industrie 4.0. Mit der Ausstellung »Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine« wird das Vitra Design Museum den aktuellen Boom der Robotik erstmals umfassend untersuchen. Die Ausstellung präsentiert eine Vielzahl an Exponaten, darunter Beispiele von Robotern aus dem Wohnbereich, der Industrie oder der Medizin, aber auch Medieninstallationen, Computerspiele, Beispiele aus Film und Literatur. Sie wird zeigen, wie Robotik heute unser Leben verändert – und wie Design die Robotik verändert. Zugleich weitet sie den Blick für die ethischen und politischen Fragen, die mit Robotik heute verknüpft sind. Die Ausstellung umfasst mehr als 150 Objekte, darunter Werke von Bruce Sterling, Douglas Coupland, Joris Laarman, Carlo Ratti, Dunne & Raby und Philip Beesley. Mehr

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem MAK Wien und dem Design museum Gent.

Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine

Black Box. Ein Roboterkabinett

Black Box. Ein Roboterkabinett

Die Black Box kann ausschließlich im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden.

Der Vitra Campus hat einen neuen Ausstellungsraum: In einem der Häuser am Südeingang wurde eine Black Box eingerichtet, in der die Sammlung internationaler Spielzeugroboter des Vitra Chairman Emeritus Rolf Fehlbaum zu sehen ist. Die Präsentation umfasst Roboter und Astronauten aus den Jahren 1937 bis 1968. Viele von ihnen erzählen vom Technikoptimismus der Zeit, als Roboter und Raumfahrt zum größten Teil noch Fiktion waren. Bei ausgewählten Exemplaren sind auch die Originalverpackungen zu sehen, die nicht weniger spektakulär als die Objekte selbst sind. Ein Teil der Roboter ist auf Bildschirmen in Bewegung zu sehen, andere sind auf Drehtellern in Szene gesetzt. Die Gestaltung versetzt den Besucher in eine minimalistische, dunkle Traumwelt. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Rolf Fehlbaums Sammlerfreund Fifo Stricker. Von Dieter Thiel stammt die Architektur der Black Box, die Szenografie wurde mit dem Designer Ronan Bouroullec entwickelt. Die Black Box kann ausschließlich im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden. Mehr

Black Box. Ein Roboterkabinett

Monobloc – Ein Stuhl für die Welt

Monobloc – Ein Stuhl für die Welt

17.03.2017 – 09.07.2017

Schaudepot

Er ist das am weitesten verbreitete Möbel der Welt: der weiße Kunststoffstuhl. Als Inbegriff der Massenware ist er überall dort zu finden, wo eine schlichte, billige Sitzgelegenheit gebraucht wird, ob in europäischen Vorgärten, afrikanischen Cafés oder asiatischen Straßenrestaurants. Die Ausstellung »Monobloc – Ein Stuhl für die Welt« vom 17. März bis 18. Juni erzählt die Geschichte dieses omnipräsenten und doch wenig erforschten Alltagsobjekts. Anhand von 20 Objekten untersucht sie die Entwicklung und die Symbolik eines Stuhls, der unsere Welt geprägt hat. »Monobloc« ist die dritte Ausstellung im Vitra Schaudepot, das 2016 neu eröffnet und von den Basler Architekten Herzog & de Meuron entworfen wurde. Mehr

Monobloc – Ein Stuhl für die Welt

Elytra Filament Pavilion

Elytra Filament Pavilion

10.02.2017 – 10.09.2017

Mit der Ausstellung »Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine« präsentiert das Vitra Design Museum eine große Überblicksausstellung zum derzeitigen Boom der Robotik. Sie zeigt verschiedene Formen der Robotik und weitet zugleich unseren Blick für die damit verbundenen ethischen, sozialen und politischen Fragen. Im Außenbereich des Museums setzt der »Elytra Filament Pavilion« die Ausstellung fort. Die bionische Dachkonstruktion ist ein eindrückliches Beispiel für den wachsenden Einfluss von Robotik auf die Architektur. Seine einzelnen Module wurden von einem Algorithmus definiert und mithilfe eines Industrieroboters produziert. Umgesetzt wurde das Projekt von einem Team der Universität Stuttgart. Nachdem der Pavillon am Victoria & Albert Museum in London zum ersten Mal gezeigt wurde, ist er nun auf dem Vitra Campus zu sehen. Mehr 

 

 

Elytra Filament Pavilion

The Brutalist Playground

The Brutalist Playground

14.01.2017 – 30.04.2017

Gallery

Die Architektur des Brutalismus ist eine in den 1950er Jahren in Großbritannien begründete, umstrittene Tendenz der Nachkriegsmoderne, die mit expressiven Gebäudeformationen aus rohen Materialien eine kompromisslose Formensprache hervorbrachte. Im ganzen Land planten führende Architekten von Beton geprägte Großsiedlungen mit teils eigenwillig gestalteten Kinderspielplätzen. Für die Ausstellung nutzten das Architekturkollektiv Assemble (Gewinner des Turner Prize 2015) und der Künstler Simon Terrill Archivmaterial des Royal Institute of British Architects (RIBA), um heute zerstörte »brutalistische« Spielplätze neu zu erschaffen – als Hybrid aus Installation und begehbarer Skulptur für Erwachsene und Kinder. Eine Ausstellung des Royal Institute of British Architects (RIBA). Mehr

The Brutalist Playground

Die Sammlung des Vitra Design Museums – 1800 bis heute

Die Sammlung des Vitra Design Museums – 1800 bis heute

Schaudepot

Das Schaudepot entstand mit dem Ziel, die stetig wachsende Sammlung des Vitra Design Museums der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Grundstein für die Sammlung wurde von Museumsgründer Rolf Fehlbaum gelegt. Er hatte in den 1980er Jahren eine Möbelsammlung aufgebaut, die er dem Vitra Design Museum bei seiner Gründung 1989 übertrug. Seitdem wird die Sammlung von den Museumsdirektoren Alexander von Vegesack (1989 bis 2010) sowie Mateo Kries und Marc Zehntner (seit 2011) gemeinsam mit Rolf Fehlbaum erweitert und zählt heute zu den weltweit größten ihrer Art. Insgesamt umfasst die Sammlung des Vitra Design Museums heute circa 20 000 Objekte. Den Kern bildet ein etwa 7000 Stücke umfassender Bestand an Möbeln, der fast alle wichtigen Epochen und Protagonisten des Designs von 1800 bis heute abdeckt. Ein zweiter Sammlungsschwerpunkt ist eine Leuchtensammlung mit über 1000 Objekten, die u.a. Entwürfe von Gino Sarfatti, Achille Castiglioni, Serge Mouille oder Ingo Maurer umfasst. Weitere Bestände umfassen Elektrogeräte, Architekturmodelle, Textilien, sowie Alltags- und Gebrauchsgegenstände. Außerdem verfügt das Museum über Archivbestände von ca. 100 000 Einheiten, darunter bedeutende Nachlässe wie die von Charles und Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Ziel der Sammlung ist es, die Geschichte und Gegenwart des Interieurs zu dokumentieren und in einem größeren Kontext zu erforschen. Mehr

Die Sammlung des Vitra Design Museums – 1800 bis heute

Project Vitra – Design, Architecture, Communications (1950–2017)

Project Vitra – Design, Architecture, Communications (1950–2017)

25.03.2017 – 03.09.2017

Fire Station

Am 24. März 2017 eröffnet »Project Vitra – Design, Architecture, Communications (1950-2017)« im Feuerwehrhaus auf dem Vitra Campus. Die Ausstellung bietet einen Überblick über die Vielfalt der kulturellen und kommerziellen Aktivitäten von Vitra und gibt Einblicke in die Geschichte des Unternehmens. Es handelt sich um die erweiterte Version einer Ausstellung, die 2014 im Museum of Art in Philadelphia (USA) gezeigt wurde. Die Ausstellung »Project Vitra« kombiniert verschiedenen Medien und visualisiert so den Projektcharakter des Unternehmens auch in ihrem Aufbau: als eine erlebbare Collage aus Produkten und Objekten, historischem Material, Fotografien, Zeichnungen, Grafiken, Filmen und Modellen. Mehr

Project Vitra – Design, Architecture, Communications (1950–2017)

24 STOPS. Rehberger-Weg

24 STOPS. Rehberger-Weg

Der Rehberger-Weg verknüpft über eine Länge von rund fünf  Kilometern zwei Länder, zwei Gemeinden, zwei Kulturinstitutionen – und unzählige Geschichten. Er verläuft zwischen Weil am Rhein und Riehen, zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus. Geleitet von »24 Stops«, 24 Wegmarken des Künstlers Tobias Rehberger, lässt sich eine einzigartig vielfältige Natur- und Kulturlandschaft erkunden. So gibt der Rehberger-Weg mit seinen Wegmarken den Anlass, die Geschichte und Geschichten der Umgebung und seiner Menschen kennen zu lernen und neu zu erzählen, und lädt zu einem Ausflug in die Natur ein. 

NEU «24 Stops» Shuttle-Service zwischen dem Vitra Campus und der Fondation Beyeler ab dem 19.11. täglich um 11 & 15 Uhr.

Abfahrtsort auf dem Vitra Campus: «Glocke» von Tobias Rehberger. 6 Euro pro Person, für Kinder kostenfrei, Bezahlung (bar/EC-/Kreditkarte) im «24 Stops» Shuttle. Keine Mindestanzahl an Mitfahrenden.

Weitere Informationen

24 STOPS. Rehberger-Weg