Food Shaping Kyoto

Food Shaping Kyoto

07.06.2019 – 17.06.2019

Buckminster Fuller Dome, Vitra Campus

Während der diesjährigen Art Basel präsentiert das Vitra Design Museum in Zusammenarbeit mit den Basler Architekten Shadi Rahbaran & Manuel Herz und dem KYOTO Design Lab die Ausstellung »Food Shaping Kyoto«. Vom 7. – 17. Juni 2019 werden die Ergebnisse mehrjähriger Forschungsprojekte und Workshops gezeigt, die seit 2015 in Kyoto stattfinden – einem der weltweit wichtigsten Zentren für Esskultur. Die einzigartigen Umweltbedingungen und die historische Entwicklung der Region prägen bis heute die Ernährungsgewohnheiten der Stadt und darüber hinaus Kultur, Design, Architektur und physische Struktur Kyotos. Die Ausstellung »Food Shaping Kyoto« analysiert zudem die Zirkulation von Nahrungsressourcen innerhalb der Stadtgrenzen sowie die wesentliche Verbindung zur ländlichen Umgebung und stellt dabei die oftmals getrennte Wahrnehmung von Stadt und Land in Frage: Wie ernährt sich eine Stadt? Wie werden Lebensmittel in einer Stadt produziert und verteilt? Und wie wirken sich diese Prozesse konkret auf die Stadt aus? Die Ausstellung umfasst eine Videoprojektion und Installationen, die speziell für den einzigartigen Präsentationsraum des Buckminster Fuller Dome entworfen und gebaut wurden.

Eröffnung und Food Performance: 9. Juni 2019, 16 Uhr, Buckminster Fuller Dome

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Abbildung:
Nishiki Markt, Foto: Manuel Herz/ Shadi Rahbaran

 

 

Food Shaping Kyoto

Living in a Box. Design und Comics

Living in a Box. Design und Comics

24.05.2019 – 20.10.2019

Vitra Schaudepot

Peng! Krach! Bum! Mit der Ausstellung »Living in a Box. Design und Comics« im Vitra Schaudepot präsentiert das Vitra Design Museum seine Sammlung in einem neuen Zusammenhang und taucht in die Welt der Comics ein – immer im Blick die Verbindung zwischen Design und Comics. Legendäre Möbelstücke und Designklassiker sind fester Bestandteil von Comics wie »Die Abenteuer von Tim und Struppi«, »Die Peanuts« oder »Diabolik«; zugleich haben sich auch zahllose Designer von Comics inspirieren lassen und Werke geschaffen, deren Basis die Geschichten von übermenschlichen Kräften, Lichtgeschwindigkeit und messerscharfer Ironie sind.

Eröffnung: 23. Mai 2019, 18:30 Uhr

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Abbildung:
Angela und Luciana Giussani, Sergio Zaniboni und Saverio Micheloni,
Diabolik (Ausschnitt), 1974
© Astorina srl

 

 

Living in a Box. Design und Comics

Lake Verea: Paparazza Moderna

Lake Verea: Paparazza Moderna

02.02.2019 – 07.07.2019

Vitra Design Museum Gallery

Im Frühjahr 2019 präsentiert das Vitra Design Museum in seiner Gallery die erste Einzelausstellung des mexikanischen Künstlerinnen-Duos Lake Verea in einem europäischen Museum. Für ihr laufendes Projekt »Paparazza Moderna« komponieren die beiden Künstlerinnen poetische Porträts der Wohnhäuser berühmter moderner Architekten. Francisca Rivero-Lake und Carla Verea nähern sich diesen Gebäuden wie Paparazzi – spontan und ohne Vorankündigung – um ihre Sujets ungeschönt und ganz privat einzufangen. Lake Vereas evokative Fotografien von Gebäuden nach Entwürfen von Walter Gropius, Marcel Breuer, Richard Neutra, Rudolf M. Schindler, Ludwig Mies van der Rohe und Philip Johnson entstanden zwischen 2011 und 2018 während verschiedener USA-Reisen des Duos. In der Ausstellung werden 24 Werke gezeigt, darunter Fotografien und eine Videocollage. Die von Lake Verea als »architektonische Porträts« bezeichneten Kompositionen bestehen aus zwei bis zehn Motiven. Die Künstlerinnen behandeln die Häuser wie lebendige Persönlichkeiten und bieten einen spielerischen, manchmal auch voyeuristischen Blick auf die komplizierten, zwischenmenschlichen Beziehungen dieser großen Architekten des 20. Jahrhunderts.

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Abbildung:
Lake Verea fotografieren das »VDL House« (1932)
von Richard Neutra, Silverlake, Kalifornien
Paparazza Moderna Serie, 2011–2018 © Lake Verea

Lake Verea: 
Paparazza Moderna

Balkrishna Doshi. Architektur für den Menschen

Balkrishna Doshi. Architektur für den Menschen

30.03.2019 – 08.09.2019

Vitra Design Museum

Mit der Ausstellung »Balkrishna Doshi. Architektur für den Menschen« präsentiert das Vitra Design Museum die erste Retrospektive über das Gesamtwerk von Balkrishna Doshi (*1927 in Pune, Indien) außerhalb Asiens. Der Architekt und Stadtplaner, der 2018 als erster Inder mit dem renommierten Pritzker-Preis geehrt wurde, gilt als der wichtigste Pionier moderner Architektur auf dem Subkontinent. In den letzten 60 Jahren hat Doshi fast 100 Projekte realisiert, darunter Schlüsselwerke wie das »Indian Institute of Management« (1977,1992), sein eigenes Architekturbüro »Sangath« (1980) und die Wohnsiedlung »Aranya« für Menschen mit geringem Einkommen (1989). Inspiriert von Vorbildern wie Le Corbusier und Louis Kahn, übernahm Doshi Elemente der modernen Architektur, brachte sie jedoch mit den lokalen Traditionen und dem kulturellen Kontext Indiens in Einklang. Die Ausstellung zeigt Doshis Hauptwerke aus der Zeit von 1958 bis 2014, wobei das Spektrum von Stadtplanungen bis hin zu großen öffentlichen Bauten, von Privathäusern bis hin zu Wohninterieurs reicht. Neben einer Fülle von Originalzeichnungen, Modellen und Kunstwerken werden Fotos, Filme und mehrere begehbare Rauminstallationen gezeigt. Eine umfassende Zeitleiste vermittelt einen Überblick über Doshis Laufbahn von 1947 bis heute, wobei seine enge Beziehung zu anderen einflussreichen Architekten und Visionären wie Le Corbusier oder Christopher Alexander deutlich wird.

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Abbildung:
Balkrishna Doshi, Architekturbüro Sangath, Ahmedabad, 1980
© Iwan Baan 2018

Balkrishna Doshi.
Architektur für den Menschen

Die Sammlung des Vitra Design Museums

Die Sammlung des Vitra Design Museums

Dauerausstellung

Vitra Schaudepot

Im Vitra Schaudepot von Herzog & de Meuron präsentiert das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner umfangreichen Sammlung und schafft damit eine der weltweit größten Dauerausstellungen und Forschungsstätten zum modernen Möbeldesign. Die Sammlung des Vitra Design Museums umfasst circa 20.000 Objekte, darunter etwa 7.000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie die Sammlung des Eames Office, oder die Nachlässe von Verner Panton und Alexander Girard. Das Vitra Schaudepot entstand mit dem Ziel, die stetig wachsende Sammlung öffentlich zugänglich zu machen, denn obschon das Hauptgebäude des Museums von Frank Gehry 1989 ursprünglich als Sammlungsbau konzipiert war, präsentiert das Museum darin heute große Wechselausstellungen. Mit dem Bau des Schaudepots wird die Sammlung dauerhaft gezeigt und zugleich ein vielfältiges Bildungsprogramm vermittelt.

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Die Sammlung des Vitra Design Museums