Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute

Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute

23.09.2021 – 06.03.2022

Vitra Design Museum

Ob als Gestalterinnen von Möbeln, Mode oder Industrieprodukten, als Innenarchitektinnen oder Unternehmerinnen – Frauen haben entscheidende Beiträge zur Entwicklung des modernen Designs geleistet. In den Geschichtsbüchern des Designs kommen sie jedoch viel seltener vor als Männer. Mit »Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute« will das Vitra Design Museum dazu beitragen, dies zu ändern. Die Ausstellung präsentiert Gestalterinnen der letzten 120 Jahre und erzählt vor dem Hintergrund des Kampfs um Gleichberechtigung eine neue, vielstimmige Designgeschichte. Gezeigt werden Werke von rund 80 Designerinnen, darunter Protagonistinnen der Moderne wie Eileen Gray, Charlotte Perriand, Lilly Reich oder Clara Porset, Unternehmerinnen wie Florence Knoll und Armi Ratia, aber auch weniger bekannte Persönlichkeiten wie die Sozialreformerin Jane Addams. Zeitgenössische Positionen werden durch Designerinnen wie Matali Crasset, Patricia Urquiola, Julia Lohmann oder die Kollektive Matri-Archi(tecture) und Futuress vertreten und führen BesucherInnen in die Gegenwart und Zukunft.

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Abbildung: © Vitra Design Museum, Illustration: Judith Brugger,
Objekt: Faye Toogood, Roly Poly, 2018, Foto: Andreas Sütterlin

Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute

Spot On. Designerinnen in der Sammlung

Spot On. Designerinnen in der Sammlung

19.06.2021 – 08.05.2022

Vitra Schaudepot

Das Vitra Schaudepot bietet seit seiner Eröffnung 2016 eine Bühne für rund 400 Hauptwerke aus der Sammlung des Vitra Design Museums. Zum fünften Geburtstag erhält das Schaudepot nun ein neues Präsentationskonzept: Dabei schaffen jährliche Themenschwerpunkte ergänzend zur Dauerausstellung mehr Raum für aktuelle Diskurse und wechselnde Inhalte. Das erste Jahresthema lautet »Spot On. Designerinnen in der Sammlung«. Ab Juni 2021 verwandelt sich das Vitra Schaudepot damit für ein Jahr in ein Labor, in dem sich das Museum mit der Rolle von Frauen im Möbeldesign auseinandersetzt und die eigene Sammlungspraxis kritisch hinterfragt. Gezeigt werden neben Neuerwerbungen von Designerinnen wie Inga Sempé, Reiko Tanabe, Matali Crasset oder Gunjan Gupta auch historische Archivbestände, etwa zu der legendären Zusammenarbeit von Ray und Charles Eames.

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Abbildung: 
Ray Eames fotografiert das »Tandem Seating« im Eames Studio, 23.10.1962, Eames Collection Vitra Design Museum © Eames Office LLC

Spot On. Designerinnen in der Sammlung

Memphis. 40 Jahre Kitsch und Eleganz

Memphis. 40 Jahre Kitsch und Eleganz

06.02.2021 – 23.01.2022

Vitra Design Museum Gallery

Das italienische Design-Kollektiv Memphis zählt zu den außergewöhnlichsten Erscheinungen im Design der letzten Jahrzehnte. Es entstand im Winter 1980/81, als sich um den italienischen Designer und Architekten Ettore Sottsass eine Gruppe junger Designer versammelte, die aus den Dogmen des Industriedesigns ausbrechen wollten. Bereits im September 1981 erlangte die Gruppe mit der Präsentation ihrer ersten Kollektion in der Mailänder Galerie Arc’74 internationale Aufmerksamkeit. Die Memphis-Entwürfe wirkten mit ihren schrillen Farben und Mustern wie aus einem Comic entsprungen und prägten einen völlig neuen Look, in dem sich Popkultur, Werbeästhetik und Postmoderne zu einem wilden Mix verbanden. Zum 40. Gründungsjahr der Gruppe gibt die Ausstellung »Memphis. 40 Jahre Kitsch und Eleganz« in der Vitra Design Museum Gallery anhand von Exponaten wie Möbeln, Leuchten, Schalen, Zeichnungen, Skizzen und Fotografien einen Einblick in die Welt von Memphis. Unter den Ausstellungsstücken sind Werke u.a. von Ettore Sottsass, Michele De Lucchi, George Sowden, Martine Bedin, Michael Graves, Barbara Radice, Peter Shire, Nathalie Du Pasquier und Shiro Kuramata.

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Abbildung: 

Group photo of Memphis members on the boxing ring bed „Tawaraya“ by Masanori Umeda, 1981
© Masanori Umeda
© Studio Azzurro, with kind permission of Memphis, Milano, www.memphis-milano.com

Memphis. 40 Jahre Kitsch und Eleganz

Wunderkammer

Wunderkammer

Die Wunderkammer kann ausschließlich im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden. Anmeldung hier.

Im Herbst 2021 öffnet die »Wunderkammer« auf dem Vitra Campus – eine Inszenierung von mehr als 1000 beweglichen Objekten, darunter Roboter, Weltraumspielzeug, Comicfiguren, Volkskunst und Werbung aus der Sammlung von Rolf Fehlbaum, Vitra Chairman emeritus. Ihren visuellen Reiz verdanken sie dem Talent, Erfindergeist und Humor meist anonymer GestalterInnen. Sie alle haben ihren Ursprung in der Populärkultur, einer Welt, die Millionen Kinder und Erwachsene faszinierte.

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Abb.: Objekte aus der Sammlung Rolf Fehlbaum in der Wunderkammer,
Foto: Bettina Matthiessen

 

Wunderkammer

Die Sammlung des Vitra Design Museums

Die Sammlung des Vitra Design Museums

Dauerausstellung

Vitra Schaudepot

Im Vitra Schaudepot von Herzog & de Meuron präsentiert das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner umfangreichen Sammlung und schafft damit eine der weltweit größten Dauerausstellungen und Forschungsstätten zum modernen Möbeldesign. Die Sammlung des Vitra Design Museums umfasst circa 20.000 Objekte, darunter etwa 7.000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie die Sammlung des Eames Office, oder die Nachlässe von Verner Panton und Alexander Girard. Das Vitra Schaudepot entstand mit dem Ziel, die stetig wachsende Sammlung öffentlich zugänglich zu machen, denn obschon das Hauptgebäude des Museums von Frank Gehry 1989 ursprünglich als Sammlungsbau konzipiert war, präsentiert das Museum darin heute große Wechselausstellungen. Mit dem Bau des Schaudepots wird die Sammlung dauerhaft gezeigt und zugleich ein vielfältiges Bildungsprogramm vermittelt.

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Die Sammlung des Vitra Design Museums