Hella Jongerius: Whispering Things
Hella Jongerius: Whispering Things
14.03.2026 – 06.09.2026
Seit über 30 Jahren ist Hella Jongerius eine der prägendsten Persönlichkeiten des zeitgenössischen Designs. Ihre wegweisenden Arbeiten reichen von Textilien und Keramik über Möbel und Lampen bis hin zu skulpturalen Werken. Mit ihrem forschungsbasierten Gestaltungsansatz wurde Jongerius zum Vorbild für eine ganze Generation junger DesignerInnen. Die Ausstellung ist die erste Retrospektive über das Gesamtwerk der niederländischen Designerin, die unter anderem mit Maharam, KLM, Camper und Vitra zusammenarbeitete. Das Archiv ihres Designstudios JongeriusLab ist seit 2024 im Vitra Design Museum beheimatet. Die darin enthaltenen Objekte und Dokumente geben Einblicke in Jongerius‘ Arbeitsweise, ihr vielschichtiges Denken, ihre Leidenschaft für handwerkliche Prozesse und ihre intensive Auseinandersetzung mit Materialität und der Symbolik der Dinge. Dabei geht die Leidenschaft für Handwerk und Farbe stets mit einem klaren Bewusstsein für das große Ganze einher. Der Katalog zur Ausstellung umfasst auch eine Dokumentation des Jongerius-Archivs am Vitra Design Museum.
Die Ausstellung wird unterstützt durch den Globalen Sponsor Maharam, den Sponsor Camper und die IKEA Stiftung. Dank an den Design Circle.
Abb.: Keyvisual Hella Jongerius: Whispering Things © Vitra Design Museum Grafikdesign: Joost Grootens basierend auf dem Werk Falling Vases Paintings Hella Jongerius

Verner Panton. Form, Farbe, Raum
Verner Panton. Form, Farbe, Raum
23.05.2026 – 09.05.2027
Er ließ Stühle von der Decke schweben und schuf organische Wohnlandschaften, die bis heute faszinieren: Der dänische Architekt und Designer Verner Panton (1926–1998) prägte das Design der Nachkriegszeit wie kaum ein anderer. Sein Geburtstag jährt sich 2026 zum 100. Mal. Aus diesem Anlass widmet das Vitra Design Museum ihm eine große Ausstellung im Vitra Schaudepot, die Pantons Schaffen in seiner ganzen Vielfalt zeigt – von ikonischen Entwürfen wie dem »Panton Chair« über Leuchten und Textildesigns bis hin zu seiner wenig bekannten Architektur. Eine begehbare Rekonstruktion der legendären »Fantasy Landscape« (1/8) 1970, macht Pantons revolutionäres Raumverständnis und den Aufbruchsgeist jener Zeit unmittelbar erfahrbar. Die Ausstellungsgestaltung verwandelt seine skulpturalen, farbstarken Welten in ein immersives Erlebnis. Grundlage der Schau bildet die umfangreiche Verner Panton-Sammlung im Vitra Design Museum, die zu den bedeutendsten ihrer Art zählt und eine einzigartige Fülle von Objekten, Zeichnungen, Modellen und Archivalien umfasst. Die Werkschau, die in enger Zusammenarbeit mit der Verner Panton Design AG entsteht, lädt dazu ein, einen großen Designer neu zu entdecken – zwischen Pop, Utopie und organischen Farbwelten.
Abb.: Verner Panton, »Fantasy Landscape«, Ansicht aus der Ausstellung »Visiona II«, Internationale Möbelmesse Köln, 1970 © Verner Panton Design AG

Geoffrey Bawa. Architektur für die Sinne
Geoffrey Bawa. Architektur für die Sinne
26.09.2026 – 28.02.2027
Mit einer über fünfzig Jahre währenden Schaffenszeit und mehr als 200 realisierten Projekten zählt Geoffrey Bawa (1919–2003) zu den einflussreichsten Architekten Asiens des 20. Jahrhunderts. Sein Werk verbindet die Prinzipien des Modernismus auf einzigartige Weise mit regionalen und traditionellen Elementen und entwickelt so eine unverwechselbare Architektursprache, die sensibel auf den Ort, lokale Materialien und kulturelle Identitäten reagiert. Bawas Oeuvre prägte die Architektur des postkolonialen Sri Lanka nachhaltig und umfasst Hotels, Privathäuser, Schulen, Universitäten, Fabriken, Bürogebäude sowie das Parlamentsgebäude des Landes. Heute wird sein Ansatz weltweit neu entdeckt und dient als inspirierendes Vorbild für sozial und ökologisch nachhaltiges Bauen.
Im Herbst 2026 präsentieren das Vitra Design Museum und M+ Hongkong in Zusammenarbeit mit dem Geoffrey Bawa Trust die erste umfassende Retrospektive zu Bawa seit zwei Jahrzehnten. Die Ausstellung beleuchtet zentrale Leitmotive seines Schaffens – von interdisziplinärer Zusammenarbeit sowie ökologischem, sozialem und kulturellem Engagement bis hin zu gestalterischen Formensprache, die seine Architektur unverwechselbar prägt. Eine außergewöhnlich umfangreiche Auswahl an Zeichnungen, Modellen, Möbeln, Fotografien und Filmen macht die sinnliche Atmosphäre von Bawas Vermächtnis spürbar und betont seine zeitlose Relevanz.
Eine Ausstellung des Vitra Design Museums, dem M+ in Kooperation mit dem Geoffrey Bawa Trust
Abb.: Geoffrey Bawa auf seinem Landsitz Lunuganga, ca. 1996 © Dominic Sansoni
